Sie sind nicht angemeldet.

1

Dienstag, 21. Juni 2016, 19:38

Wie fahrt ihr eure Motoren ein?

Nabend Zusammen

Mein 1.8T AGU hat neue Pleuel und Hauptlager sowie neue Kolbenringe bekommen. Der Block war ok und wurde nur gehont.

Wie sollte ich den Motor richtig einfahren? Bin bisher 200km ganz entspannt mit 15w40 unterwegs und wollte nun einen Ölwechsel machen mit 5w40 oder was auch immer.

Hab schon alles von "5000km mit max.3000upm fahren" bis hin zu "eine stunde im Stand laufen lassen und gib ihm" gelesen und frag mich was in meinem Fall der richtige Weg wäre.

Gruß

2

Dienstag, 21. Juni 2016, 19:49

Ich bin immer gut damit gefahren... 1000km max 4000Umdr. und wenig Vollast.. danach volle Rotze wenns Spaß macht. Meine Motoren brauchten nie Öl oder haben Schäden davongetragen. Außerdem liefen die immer besser wie die Kisten die nur geschont wurden.

3

Dienstag, 21. Juni 2016, 20:56

Auf jedefall Mineralöl zum Einlaufen. Das hast du ja schon richtig gemacht. Gute 500km hat mir bisher immer gereicht.
Signatur von »Schmatzek1« Audi TTC Frontkratzer, ex AJQ, powered by Siemoneit Racing/Edel01/MTK...and myself!
Garrett works inside...
Ich spür die Gier...nach Tempo in mir!
Noch 2x tanken, dann kommt Peter Zwegat...

4

Dienstag, 21. Juni 2016, 21:29

Meine Prozedur:

Erstlauf mit mineralischem Öl 15W40 oder dgl. Dabei den Wagen in der Werkstatt nur warmlaufen lassen (Guter Zeitpunkt alle Verschraubungen usw auf Dichtheit zu prüfen und Kühlsystem zu entlüften)

Nachdem die Lüfter angesprungen sind, das Öl und Filter raus und wieder mit mineralischem auffüllen.

Warmlaufen lassen und dann 20-30km in allen Last und Drehzahlbereichen fahren inkl. Vollgas.

Vollgas ist wichtig da der Zylinderdruck die Kolbenringe an die Zylinderwände "presst" und sich die Ringe somit ideal auf die Zylinder einpassen.

Dann Öl und Filter wieder raus und neu befüllen. Damit 500km in etwa fahren, ganz normal.

Erst dann ein hochwertiges syntetisches Öl mit Additiven zum Verschlaißschutz/Reibungsminderung einfüllen.

Auch hier meine persönliche Erfahrung das ich mit dieser Vorgangsweise nie einen Schaden hatte und die Motoren keinen Ölverbrauch und sehr wenig BlowBy produziert hatten und haben.

5

Mittwoch, 22. Juni 2016, 15:51

Kann majesty hier nur zustimmen.

Wichtig finde ich noch die Software. Der Motor darf beim einfahren nicht zu fett laufen.
Signatur von »delkim« Gruß Basti

6

Mittwoch, 22. Juni 2016, 19:45

Ich mach mir da keinen Aufwand.
5w40 vollsynthetisch damit 1000 km zaghaft.
Danach Ölwechsel und finales Öl wieder 5w40.

7

Donnerstag, 23. Juni 2016, 01:01

ist die Strasse trocken, drauf den Socken :thumbsup:
Signatur von »Daywalker« Gelbe Muschel

8

Freitag, 24. Juni 2016, 08:17

Ich mach mir da keinen Aufwand.
5w40 vollsynthetisch damit 1000 km zaghaft.
Danach Ölwechsel und finales Öl wieder 5w40.


Vollsyntetisch zum Einfahren ist das Schlechteste was Du machen kannst....

9

Freitag, 24. Juni 2016, 16:40

Solange ich nicht selbst dabei war und das mehrmals, wo jemand seinen neu aufgebauten Motor direkt nach dem einfahren mit vollsynthetischem Öl zerlegt und mir die Nachteile an der Hardware aufzeigt... tut mir leid, da tue ich das als Mumpitz ab!

Ich sehe den Vorteil des mineralischen Öles einzig darin, dass es vielleicht ein paar Euro günstiger ist.
Wofür lässt man seine Kolbenbohrungen denn Feinhohnen? Zum Einschleifen der Kolbenringe, da wird auch ein Superflutschiöl nichts groß daran ändern.
Also ich für meinen Teil, lass mich da nicht Kirre mache...

10

Freitag, 24. Juni 2016, 17:18

Super-Flutschi Öl VERHINDERT die Reibung die am Anfang da sein soll damit sich die Teile aufeinander einschleifen.

Super-Flutschi Öl sorgt für mehr oder weniger "polierte" Oberflächen die eine wesentlich schlechtere Abdichtung der Kolben bewirken = verminderte Kompression, mehr BlowBy.....

Aber kann ja jeder machen wie er glaubt, hat jedoch nichts mit Mumpitz zu tun.

11

Freitag, 24. Juni 2016, 20:43

Kannst du ja so halten.
Ich bin anderer Ansicht fertig.
Meine Kompressionsmessung hat mich nicht enttäuscht oder das Fürchten gelehrt.

Du legst hier dem vollsynthetischen zuviel Reibungsminderung zugrunde.

Aber meine Ansicht dazu ist klar, ich muss keine endlose Diskussion dazu anstoßen. :D

12

Samstag, 2. Juli 2016, 18:33

Ich bzw. wir haben es bisher immer so gemacht.

Mieralisches 10W40, starten, warmlaufen lassen und dann mal 100-200 km gemütlich fahren. Ölwechsel wieder mit 10w40 so gut es geht alle Lastzustände abfahren. Haben die Nocken und Hydros auch immer mit Paste eingeschmiert, damit nichts passieren kann bis richtig Öldruck anliegt.

Nach 1000 km 15w50 oder 20w60 und Feuer! :D
Signatur von »Buddi« Gruß Markus

Audi RS2
Audi A4 B8 3.0TDI