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Sicherheit kombiniert mit Intelligenz – Die Motorräder der Zukunft

Geschrieben von Motortuning Forum am . Veröffentlicht in News

Motorbike 438464 640Wie sehen die Motorräder der Zukunft aus? Diese Frage stellen sich sicherlich zahlreiche begeisterte Motorradfahrer oder Rennsportfreunde. Motorräder begeistern schon seit Jahrzehnten. Das erste Motorrad oder sein Vorfahre war die Draisine, welche im Jahr 1817 von Karl von Drais erfunden wurde. Hierbei handelte es sich um ein Laufrad, das noch keinen Motor besaß. Jedoch lies sich das Vorderrad frei lenken, sodass schon damals das echte Motorrad-Feeling aufkam. Innerhalb der nächsten 3 Jahre entwickelte sich diese Idee schnell weiter. In Kombination mit einer Dampfmaschine sollte aus dem Laufrad ein rasanter Flitzer werden. Leider dauerte die Realisierung des ersten Dampfbetrieben Motorrades noch bis 1868. Bereits wenige Jahre später entwickelten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach das erste benzinbetrieben Motorrad, welches den Namen „Reitwagen“ trug.

Aus der Vergangenheit in die Zukunft – Wo sehen Motorradhersteller, Designer und Entwickler das motorisierte Zweirad in der Zukunft? Welche Gadgets sind noch in der Entwicklung und welche Besonderheiten können bereits heute in modernen Motorrädern gefunden werden?

Das Bosch-Presseportal meldet sich zu Wort


In einer Pressemeldung vom 10.07.2018 wird deutlich, wonach die Motorradbauer streben. Innovationen sollen den Fahrer oder die Fahrerin begeistern, das Fahren sicherer machen und das Motorrad smarter gestalten. Im Fokus steht es, den Maschen zu entlasten. Da der Mensch zulange Zeit benötigt, um bei Gefahrensituationen zu reagieren, sollen die Maschinen diese Aufgabe nun übernehmen. Hierzu werden einzigartige Features wie das adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregulierungssystem verbaut, eine Kollisionswarnung und ein Totwinkelwarner.

Abstand halten ist Pflicht 


Durch das adaptive Fahren muss der Fahrer nicht mehr darauf achten, einen Sicherheitsabstand zum Vordermann einzuhalten. Dies wird vom Motorrad selbst reguliert. Im Handumdrehen passt sich das Motorrad an die gefahrene Geschwindigkeit sowie den Verkehrsfluss an, um den Abstand perfekt zu regulieren. Sollte es somit zu einer Gefahrensituation kommen, steht dem Fahrer oder der Fahrerin ausreichend Weg zur Verfügung.

Weiterhin sollen Warnsysteme dazu beitragen, den Fahrer zu entlasten. Fokussierten Sie sich beim Fahren zu stark auf Ihre Umwelt, kann es passieren, dass Sie kritische Annäherungen an Fahrzeuge nicht mehr wahrnehmen. Hierbei werden Sie durch ein akustisches Signal gewarnt, sodass Sie im Handumdrehen eingreifen können. Situationen, die aufgrund von Ablenkung zustande kommen, gehören somit bald der Vergangenheit an.

Ein Auge extra für die Motorradfahrer 


Doch nicht immer muss der Fahrer abgelenkte sein, um einen Unfall zu verursachen. Wenn Sie den Verkehr nicht wahrnehmen können, da er sich im toten Winkel befindet, entstehen Personen- oder Sachschäden, die bedrohlich werden können. Daher soll das Motorrad der Zukunft endlich über einen Totwinkelwarner verfügen. Wechselt der Motorradfahrer oder die Fahrerin die Spur, wird jeder Winkel des nicht einsehbaren Raumes durch den Warner erfasst. Sobald sich ein Objekt im toten Winkel befindet, erhalten Sie ein Signal. Somit wird klar, dass der Spurwechselvorgang abzubrechen ist.

Den Notarzt informiert


Sollte es doch einmal zu einem Unfall kommen, setzt das Motorrad automatisch einen Notruf ab. Hierbei werden der Notrufzentrale Ihre Position sowie alle notwendigen Fahrzeugdaten übermittelt. Selbst wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, einen Notruf zu tätigen, können Sie sicher sein, dass Sie Hilfe erhalten.